Wie betreibt man Familienforschung : (Beispielsweise in Sachsen)
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Legen Sie zunächst für jede Person, von der Sie Angaben haben
wollen, ein Formular (Personenblatt) an.
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Fragen Sie ihre Verwandten nach eventuell vorhandenen Urkunden
und anderen Unterlagen, wie z.B. Familienstammbüchern, Geburts-,
Heirats- und Sterbeurkunden, etc. Auch andere Schriftstücke
und mündliche Überlieferungen sind wichtig. Prüfen Sie, ob bereits
jemand zu ihrer Familie Forschungen betrieben hat?
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Nehmen Sie Verbindung zu einem Genealogie- / Familienforschungsverein auf,
z. B. AMF (Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutscher Familienforscher).
Um sich mit gleichinteressierten auszutauschen und um von ihnen zu lernen.
Dort wird man Ihnen gern behilflich sein, zu prüfen ob andere bereits
ihre Familie erforscht haben. (Hier können die Aktion Forscherkontakte (FOKO),
bzw. das Daten-Archiv des Vereins dienlich sein. Und vorallem suchen Sie im
Internet nach Informationen zu ihren gesuchten Namensträgern. Sie werden
erstaunt sein was sich inzwischen alles findet.
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Bei den Standesämtern finden Sie alle Personenstandsurkunden ab 1875.
Aus früherer Zeit sind entsprechende Angaben nur aus Kirchenbüchern
zu entnehmen. Kirchenbücher wurden frühestens seit ca. 1570 geführt;
Taufen sind in Langenwolmsdorf ab 1607 verzeichnet.
Hilfe beim Lesen alter Schriften werden ihnen u. a. erfahrene Familienforscher
geben können.
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Auch aus der Zeit bevor Kirchenbücher geführt wurden können Amts-, Kauf-,
Steuer- und Türkensteuerregister, Bürgerbücher, alte Adressbücher, Dorf-
und Ortssippenbücher, Universitäts- und Hochschulmatrikel und andere
familiengeschichtliche Quellen in Stadt- und Staatsarchiven vorhanden sein.
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Fotos und Beschreibungen von Begebenheiten machen Ihre Familiengeschichte
interessanter lesbar und sollten ebenfalls gesammelt werden.
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Darüber hinaus interessiert auch die Herkunft (Bedeutung) der Familiennamen.
Entsprechende Literatur zur Namenkunde (Onomastik) finden Sie in Büchereien.
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Informationen über die Geschichte der Orte, in denen Vorfahren gelebt haben,
sind z. B. in dem Werk "Historisch Topografische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna"
von Alfred Meiche, Dresden 1927, nachzulesen und auch in
Geschichtsbüchern, Orts-, Vereins- sowie Kirchenchroniken enthalten.
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Die Ergebnisse der Forschungsarbeit werden in Listen, Grafiken, Beschreibungen
und Auswertungen präsentiert. Auch der Druck in Buchform ist möglich.
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Computer-Genealogie
Für Computeranwender bieten Familienforschungsprogramme (z.B. das von uns angewendete
und bewährte Familienforschungsprogramm PRO-GEN 3.b p19; unter www.pro-gen.nl; der
Niederländischen Autoren Johan Mulderij und Dinant Scholte in't Hoff) ausgezeichnete
Möglichkeiten zur Erfassung, Auswertung und Darstellung der gesammelten Daten und
Informationen.
Auch die dauerhafte Speicherung und Archivierung auf DVD oder CD-ROM ist möglich.
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Familienwappen. Für viele Familien ist bereits ein Wappen vorhanden; eine Suche
danach ist offt erfolgreich. Es besteht aber auch die Möglichkeit ein eigenes
Wappen zu gestallten und zu stiften.
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Familientreffen können einberufen werden; sie führen nicht selten zum Familien-
Verband und zur Erweiterung der Forschungsergebnisse.
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Über das "Internet" ist auch eine weltweite Darstellung der eigenen Forschungsergebnisse
möglich. Zudem bietet sich hier der Kontakt zu anderen Familienmitgliedern
und Forschern im In- und Ausland.