Liebe Forker, Forkert, Furker und Furkert,
unser 8. Treffen ist gelaufen und mit Stolz können wir sagen es war ein gelungenes Treffen.
Denn mit 85 Familienangehörigen und 8 Gästen und einem informativen und unterhaltsamen Programm war für jeden etwas dabei.
Datum der Zusammenkunft war der 27.August 2011, natürlich wie immer im Erbgericht Langenwolmsdorf OT von 01833 Stolpen.
Hier die Teilnehmer neben dem Erbgericht
Foto: Uwe Rosendahl
Was die SZ- Sebnitz im vorhinein des 8. Treffens schrieb, können Sie hier lesen.
PROTOKOLL
über das 8. FORKERTREFFEN
in der Gaststätte "Erbgericht"
zu Langenwolmsdorf
am 27. August 2011
|
|
Teilnehmer
|
|
|
|
Leitung
|
Joachim Forker (Düsseldorf)
|
|
Referenten
|
Joachim Forker (Düsseldorf)
|
|
Kirchenvertreter
|
Pfarrerin Frau Brigitte Schleinitz
Kirchnerin Frau Siegrid Bürger
Kantor Herr Erik Sirrenberg
|
Ehrengäste
|
Herr Uwe Steglich, Bürgermeister der Stadt Stolpen
Frau Erika Dürr, Ortschaftsrat, in Vertretung des Orts-Vorstehers OT Lwd.
Herr Jan Barowsky
|
Gäste
|
Ehepaar Uwe und Edeltraut Rosendahl (Braunschweig)
Herr Werner Philipp (Ottendorf- Okrilla)
Herr Siegfried Rüger (Pirna)
Ehepaar Ralph und Edith Jatzke (Langenwolmsdorf)
|
Presse
|
Zeitungsartikel vor der Veranstaltung
|
Unterhaltung
|
Das Duo "Zwei Vagabunden"
Matthias Bergmann (Rathmannsdorf)
Helmut Preuß (Stolpen)
|
Protokoll
|
Klaus Forker (Lohmar)
|
|
Familienangehörige
|
eingeladen mit Datum 18.01.2011
angemeldet bis 28.07.11
entschuldigt gefehlt
ohne Mitteilung ferngeblieben
unangemeldet erschienen
gesamt anwesend
(representieren 45 Familien)
Gesamtzahl (plus 8 Gäste)
|
309 Personen
82 - ,, -
9 - ,, -
7 - ,, -
19 - ,, -
85 - ,, -
93 - ,, -
|
Programmpunkte und Ablauf
-
Kirchenbesuch 14.00 – 14.50 Uhr
Begrüßung,
Joachim heißt Gäste und Familienangehörige an Stelle seines Bruders Armin
herzlich willkommen, dessen Gesundheitszustand nach Krankenhausaufenthalt
eine Teilnahme am Familientreffen noch nicht zulässt.
Andacht
Der Kantor, Herr Sirrenberg, stimmt mit dem Präludium von Buxtehude auf die
Andacht ein.
Pfarrerin Frau Schleinitz informiert zunächst, warum sie aus kirchlicher
Sicht an die Vorfahren der Forker – Familie erinnern wird. Sie ist
Vertretungspfarrerin im Stolpener Land und betreue 4 Kirchengemeinden. Die Zeiten hätten
sich geändert und die Zuständigkeits bereiche würden größer.
Der Nachfolger von Pfarrer Popp soll ab 01.09.11 seinen Dienst aufnehmen.
Pfarrerin und Gemeinde lesen den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ im
Wechsel.
Anschließend werden die Strophen 1 – 5 des Liedes 317 „Lobe den Herren“
Gemeinsam gesungen.
Frau Schleinitz berichtet, aus der Familie ihres Mannes wisse sie, Ahnenforschung
sei eine interessante Sache. Man versuche zum Beispiel, Antworten
auf die Fragen zu finden, wer sind meine Vorfahren, wo haben sie gewohnt, wo
komme ich her.
Vermutungen wandeln sich mit der Zeit dann in Gewißheit. Bei den Forkers
führen Spuren von Sachsen über Schlesien / Polen in den englisch sprachigen
Raum nach Schottland. Von dort wären die Vorfahren aufgebrochen, um
Neue – meistens bessere – Lebensbedingungen zu suchen.
Veränderungen durch Aufbruch seien allerdings kein neues Thema. Ausführungen
dazu finde man bereits in der Schöpfungsgeschichte (1. Buch Mose, 12.
Kapitel, Verse 1–4).
Abraham – alter Name Abram – erhält von Gott unmissverständlich den Auftrag,
sein Vaterland, seine Verwandtschaft als auch das Haus seiner Väter zu
verlassen und trotz hohen Alters in ein Land zu ziehen, das er ihm zeigen
werde. Gehorsam begibt sich Abraham mit Gefolge auf die beschwerliche
Wanderschaft in die Ungewissheit, lediglich an die Verheißung Gottes
glaubend, Stammvater eines großen Volkes zu werden und das bislang unbekannte
Land zu besitzen. Gott verspricht, ihn zu segnen und dass er ein Segen
für andere sein soll. Das Vertrauen zu Gott bildet in dieser Situation ein
sicheres und tragfähiges Fundament.
Seit jeher gilt, jeder Aufbruch bedeutet Vertrautes zurückzulassen, für lange
Wege Geduld aufzubringen, unbekannte Situationen zu meistern und Risiken
einzugehen, deren Folgen oft nicht einschätzbar sind.
In gleicher Situation befanden sich ihre Vorfahren als sie Schottland
den Rücken kehrten und sicherlich mit viel Gottvertrauen den Aufbruch in die Ungewissheit wagten.
Auch heute gebe es vielfältige Beweggründe für einen derartigen Schritt.
Lebensbedingungen können unerträglich werden, Aufträge sind andernorts durchzuführen oder die Jugend
empfindet die Heimat als zu eng und möchte die Welt kennenlernen.
In unserer gegenwärtigen modernen Welt machen Flugzeuge rasche Ortswechsel möglich.
Mobiltelefone und Computer tragen zum Wissensgewinn bei und beschleunigen den Informationsaustausch.
Gegenüber früher ist manches leichter geworden. Allerdings lehre die
Erfahrung, es geht nicht immer alles glatt vonstatten. Zwar schenke uns Gott mit dem Segen
die Gunst, mit seiner Hilfe Schwierigkeiten zu überwinden. Mit dem unerschütterlichen
Glauben an den allmächtigen Schöpfer bauen wir auf seine Verlässlichkeit.
Als Urvater des Vertrauens zeige Abraham, dass diese Grundhaltung zum Bestehen im
Leben unerlässlich ist.
Frau Schleinitz wünscht den Anwesenden für das Wochenende gute Gespräche,
sich anders als bisher kennenzulernen, das angesprochene Vertrauen verspüren zu können,
den Segen zu erfahren und segensreich für andere sein zu dürfen.
Das gesungene Lied 170, Strophen 1 – 4 “ Komm Herr segne uns “( Segenslied ) unterstreicht die Wünsche.
In das abschließende Gebet wird auch Armin in Leipzig miteinbezogen.
Herr Sirrenberg setzt den Schlusspunkt mit dem Allegro Pomposo von Thomas Adams.
Abschluß
Bei Glockengeläut versammeln sich die Teilnehmer vor der Forker – Gedenktafel, um den
Vorfahren ein sichtbare Ehrerbietung darzubringen. Als Gruß wird an der Gedenkstätte ein
Gebinde Sonnenblumen niedergelegt. Die Kirchnerin, Frau Bürger, hatte zuvor den unter
der Tafel ruhenden Grabstein mit einem Strauß Herbstblumen geschmückt.
Frau Schleinitz erteilt den kirchlichen Segen.
-
Obligatorisches Familienfoto vor dem Zugang zum Kirchgelände, 14.50 – 15.00 Uhr
siehe oben.
-
Grußworte, 15.10 – 15.15 Uhr
Joachim erklärt, an seiner Stelle sollte sein Bruder Prof. Armin Forker die Begrüßung vornehmen,
aber leider sei dieser erkrankt und bedarf noch der Genesung. Wünschen wir ihm
von hier aus gute Besserung.
Joachim widmet das herzliche Willkommen den geschätzten Gästen sowie den lieben Verwandten,
insbesondere den lieben bekannten und noch unbekannten Forker, Forkert,
Furker und Furkert.
Besondere Freude bereite es ihm, dass die Einladung regen Zuspruch fand und vor allem
auch dieses Mal wieder einige zum ersten Mal am Treffen in Langenwolmsdorf, dem Ursprungsort
unserer weit verzweigten Familie, teilnehmen.
Ein besonderer Gruß gilt dem Stolpener Bürgermeister Herrn Uwe Steglich und Frau Erika
Dürr, die den Ortsvorsteher von Langenwolmsdorf, Herrn Jan Barowski, vertritt.
BM Steglich wünscht der Veranstaltung ein gutes Gelingen und den Zuhörern, aus der
Begegnung neue Erkenntnisse mit nach Hause zu nehmen. Er appelliert, Langenwolmsdorf
die Treue zu halten, auch mal zwischendurch vorbeizuschauen und bald wiederzukommen.
Genesungswünsche für Armin werden ausgesprochen.
Leider verlangen offizielle Pflichten seine Anwesenheit in Rathen, das zwei Ereignisse
feiern kann, nämlich 75. Jubiläum der Felsenbühne und 750 Jahre Bestehen des Ortes.
Er bittet um Verständnis, das Familientreffen umgehend verlassen zu müssen.
Frau Dürr übermittelt die Grüße des Ortschaftsrates und von Herrn Barowski. In freier
Rede berichtet sie von Neuerungen im Orte z.B. Anschaffung eines Feuerwehrautos,
Schaffung von mehr Betreuungsplätzen im Kinderhort, Sanierung der Turnhalle und Beseitigung
der Schäden des Hochwassers, das den Ort zweimal innerhalb von 14 Tagen
heimgesucht hatte.
Frau Dürr bekennt ein Nicht – Sachse zu sein. Geboren in Kehl und Aufenthalt in Konstanz
wurde Lwd. ihr Lebensmittelpunkt. Die Übernahme eines Ehrenamtes und der vorurteilsfreie
Empfang der Bewohner erleichterten ihr das Einleben und ließen sie schnell
heimisch werden.
-
Erläuterungen zu den Nachfahren - Grafiken, 15.15 – 15.25 Uhr
Joachim trägt einige Aspekte zur Verzweigung der Forker – Familie und den ausgestellten
Nachfahren – Grafiken vor. In der Begrüßung habe er dieses Mal alle Namensträger Forker-Forkert,
Furker und Furkert genannt, denn in den letzten Jahren erlangte er bei der Beschäftigung
mit den Vorfahren Gewissheit darüber, dass der Ursprung all dieser Namensträger hier
unmittelbar um die Burg Stolpen liegt.
Also, wer von den Forker ein u im oder ein t am Ende seines Namens trägt, sei kein
Fremder, sondern gehöre zur Familie.
Denn nach dem alten Grundsatz (vor Grimms Wörterbuch und dem Duden!) galt
stets „geschrieben wie gehört“ und bereits seit dieser Zeit gibt es diese Variationen
unseres Namens. Heute ist eine solche Entwicklung jedenfalls im deutschen Sprachraum
kaum noch vorstellbar.
Was allerdings bis heute noch nicht geklärt werden konnte ist die Frage, woher kommen
denn die Namensträger, deren Vorfahren in Niederschlesien in den Ortschaften um Grünberg
(heute Zielena Gora in Polen) siedelten. Sind das Zweige der hier um Stolpen sesshaft
gewordenen Schotten – oder sind es direkte Nachfahren schottischer Siedler?
Dazu später im 2. Teil des Vortrages nach dem Kaffeetrinken.
Bei der Anmeldung erhielt jeder registrierte Teilnehmer einen Textilaufkleber, mit der
Bitte, ihn während des Treffens sichtbar zu tragen. Das Namensschild weist den Träger
mit dem Vornamen und mit zwei oder bis zu drei, durch Schrägstrich getrennten Zahlen
aus. Die erste Zahl benennt den frühesten bisher ermittelten Vorfahren (Spitzenahne).
Die zweite Zahl steht für die persönliche Kennzahl. Bei drei Zahlen beziehen sich die
ersten beiden – wegen der Größe der Ausdrucke – auf das jeweilige Haupt- und Unterblatt.
Mit Hilfe der ersten Zahl kann herausgefunden werden, auf welche Nachfahren – Grafik
man zuerst schauen muss. Die letzte Zahl (persönliche Kennzahl) hilft dann diesbezügliche
Angaben auf der rechten Seite des Ausdrucks aufzufinden. Am rechten Ende der
einzelnen Linien stehen, sofern Informationen mitgeteilt worden sind, die eigenen Nachkommen
- Kinder oder sogar schon die Enkel.
Sollten sich mehrere von ihnen vor einem Ausdruck treffen, kann leicht festgestellt werden,
über wen sie miteinander verwandt sind.
Die hier zugänglichen Ausdrucke zeigen das Ergebnis der seit 1928 kontinuierlichen Suche
allerdings nur zum großen Teil, denn inzwischen sind über die bekannt gewordenen
Töchterlinien insgesamt schon 6500 Personen und 2000 Ehen erfasst.
Darüber hinaus ist auf den diversen Grafiken, die nicht auf den Spitzenahnen unseres
Hauptstammes Nr. 127 verweisen, erkennbar, dass noch viele Linien auf weitere Forschung
warten.
Die Kaffeepause biete nun Gelegenheit in die Ausdrucke Einsicht zu nehmen und sich
über das Gewinnen neuer Erkenntnisse zu freuen. Sollte dabei Unzutreffendes auffallen,
wird um diesbezügliche Hinweise gebeten.
Joachim ermuntert, sich den Stolpener Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen und appelliert,
die weitere Ahnenforschung mit einer kleinen Geldspende zu unterstützen.
-
Gemeinsames Kaffeetrinken, 15.25 – 16.30 Uhr
Das Ehepaar Nestroy sowie flinke Mitarbeiterinnen servieren zügig Kaffee und Kuchen á
la carte.
Vor den ausgedruckten Stammtafeln finden zahlreiche Interessierte zum Gespräch zusammen.
Jürgen aus Seevetal ergreift die Initiative und spricht Joachim im Namen aller Teilnehmer,
Dank und Anerkennung für die unermüdliche Arbeit aus. Nicht alles ließe sich durch
selbstloses Wirken erledigen, denn die organisatorischen Vorbereitungen erforderten nun
einmal finanziellen Aufwand, der gemeinschaftlich getragen werden sollte. Er kündigt an,
sein sammlerisches Geschick einzusetzen, um das Budget für den erwähnten Zweck aufzubessern.
Seiner Bitte wurde großzügig entsprochen.
-
Neues aus der Familienforschung der vergangenen drei Jahre, 16.30 – 16.55 Uhr
Joachim berichtet, er konzentrierte sich im Wesentlichen auf die Suche nach weiteren
Vorfahren in den vielen noch immer bruchstückhaften Linien, die meist in den umliegenden
Ortschaften enden.
Seine Tätigkeit wurde zunehmend von Erschwernissen begleitet. Einmal sei es die große
Distanz zwischen Wohnort und Forschungsstätte, zum anderen die schwindende Möglichlichkeit,
vor Ort die Kirchenbücher einzusehen. Als Folge der angespannten Haushaltslage
stünden weniger Pfarrer zur Verfügung. Gemeinden müssten zwangsläufig zusammengelegt werden;
aktuelles Beispiel, die Vier im Stolpener Land. Dadurch nehmen die Verantwortungsbereiche
und die wahrzunehmenden Aufgaben für die Betroffenen zu.
Der Auftrag, die Einsichtnahme der Kirchenbücher zu überwachen, gerät aus Zeitmangel ins Hintertreffen.
Mit der Unterstützung durch Pfarramtsangestellte kann kaum gerechnet werden.
Auch sie hätten für das Anliegen keine Zeit übrig, außerdem wären nur wenige in der Lage,
die alte deutsche Kanzleischrift zu entziffern. Schriftliche Anfragen würden meist
schleppend bearbeitet und für eine Stunde Suchzeit 30 € verlangt.
Wie bereits andernorts geschehen, werden in absehbarer Zeit auch im hiesigen Gebiet
die Kirchenbücher verfilmt und dann nur noch im Zentralkirchenarchiv in Dresden, an
momentan zwei Lesegeräten mit begrenzter Lesezeit einsehbar sein. Bei den Kirchenbüchern bis 1874
handele es sich um wichtiges Kulturgut – präzise gesagt kirchliche Handlungsbücher für Taufen,
Heiraten und Sterbefälle – von allgemeinem Interesse, das inzwischen nicht mehr dem Datenschutz unterliegt.
Trotz der Schwierigkeiten seit es gelungen, einige Linien zu komplettieren, beispielsweise
die Forkerts aus Hamburg an weitere Vorfahren in Polenz anzubinden; aber auch einige
Bühlauer, Dresdner und Frankfurter Forkert erhielten dadurch Gewissheit, dass ihre Vorfahren
auf Umwegen aus Langenwolmsdorf kamen – für mich eine Erbauung, vielleicht
auch für die Adressaten.
Anknüpfend an seine Erlebnisse begrüßt Joachim anwesende, liebe Genealogiefreunde,
Herrn Uwe Rosendahl mit Frau sowie die Herren Werner Philipp und Siegfried Rüger, alle
Drei hätten schon wiederholt Daten zur Forkerforschung beigetragen.
In seinem Ausblick kommt Joachim noch mal auf die These zurück, dass die Forker Nachfahren
schottischer Einwanderer seien.
Was dafür spreche, habe er ausführlich auf der Homepage beschrieben, aber nicht allen
Familienangehörigen wird das gegenwärtig sein.
Deshalb wesentliche Aspekte nochmals in Kürze:
1. Die Schreibweise “ Forgkwer “ des Namens in den frühesten Kirchenbüchern von
Langenwolmsdorf, Polenz und Lauterbach.
2. Die original schottische Schreibweise “ Farqhuar “ und Aussprache “ Forker “.
3. Die Kopie einer original schottischen Geburtsurkunde von Adam Farquhar, geboren 1720,
der von der amerikanischen Einwanderungsbehörde “ Forker “ geschrieben wurde.
4. Die Tatsache, dass im 15.Jahrhundert 35.000 schottische Familien in Polen siedelten.
5. Dass im Findbuch “ Schotten in Polen, Russland und den baltischen Staaten 1550-
1850 “ vom Schotten David Dobson, neben vielen anderen, auch der Name Farqhuar einige Male verbürgt ist.
6. Forker müssen nach der Reformation zugewandert sein, sonst hätte es bereits zu
dieser Zeitepoche eine wesentlich größere Anzahl und Ausbreitung der Familie
gegeben.
Es schließt sich die Frage an, sind wir nun katholische Schotten oder evangelisch –
lutherische Kursachsen ?
Joachim nimmt das erstere an, aber genau wisse man es nicht – es bleibe bei Hypothesen.
Um aus diesen Hypothesen eine Tatsache zu machen, könnte die moderne Genforschung
zu neuen Erkenntnissen verhelfen. Mit ihren Möglichkeiten ließe sich feststellen, wie nahe
sich eine Gruppe deutscher und schottischer Forker ist, z.B. vor wie vielen Generationen
hatten beide Gruppen einen gemeinsamen Vorfahren oder ob beide Gruppen von völlig
getrennten Ahnen abstammen.
Dieses Projekt beschäftige ihn bereits schon seit einigen Jahren. Er denke, sich demnächst
intensiv damit beschäftigen zu wollen. Interessenten mögen sich bei ihm melden.
Leider fiele der in der Einladung vorgesehene Vortrag aus: DNA – Genalogie – was kann
sie uns bieten? Die Referentin musste ihre Teilnahme am Treffen kurzfristig absagen.
Zur Zukunft des Familienverbandes führt er aus:
Als er 1988 mit der Familienforschung begann und sich kurz danach entschloss, das erste
Familientreffen zu organisieren, habe er sich noch keine Gedanken gemacht, wie sich
das Ganze entwickeln würde. Inzwischen finde schon das 8.Treffen statt.
Bisher habe sich jedoch noch niemand als Organisator der Treffen angeboten, außer der
inzwischen aus Altersgründen geschrumpften Führungsmannschaft, an deren Spitze vor
allem der verstorbene Ehrenpräsident Hans Georg Forker stand.
Er freue sich, dass dessen Frau Renate mit ihrer Schwiegertochter Daniela unter den
Anwesenden weile.
Offenbar haben die Gruppenmitglieder während der vergangenen Treffen nicht ausdrücklich
genug darauf hingewiesen, dass auch sie älter würden. Nun wäre es aber an der Zeit,
aus der großen Familie Interessenten zu finden, die bereit sind, die Organisation des
Familientreffens 2014 zu übernehmen, damit auf die Veranstaltung zwangsläufig nicht
verzichtet werden muß.
Joachim meint, es sei höchste Zeit, den Staffelstab weiterzureichen. Für einen allein ist die
erforderliche Arbeit auf Dauer zu viel, zumal noch das Alter und die Distanz Düsseldorf
- Langenwolmsdorf erheblich ins Gewicht fallen.
Die weitere Archivierung des Datenbestandes sowie die Präsentation im Internet wolle er
gern weiter betreiben, damit das seit 83 Jahren erforschte Material erhalten und zugänglich bleibt.
Das nächste Treffen müsse auf jeden Fall von anderer Seite organisiert werden.
Deshalb rege er heute schon an, ernsthaft darüber nachzudenken, wer mit der Wahrnehnehmung
der vielfältigen Aufgaben betraut werden soll. Wenn wir hier auseinander gehen,
wird die Problematik wahrscheinlich schnell in Vergessenheit geraten sein. Also liebe Anwesende,
geht heute und hier in Euch und sprecht mich diesbezüglich an.
Joachim wendet sich in seinem Appell insbesondere an die Familienmitglieder im Raum
Dresden bzw. insgesamt Sachsen, denn in Stolpen und seiner nächsten Umgebung wohnen
erstaunlicherweise heute kaum noch Forkers.
Sein Bruder Armin hätte diese Gesichtspunkte hier mit Nachdruck vorgetragen. Er handele
also auch in dessem Sinne sowie auch im Sinne von Klaus, der mit seiner lieben Waltrud
den Empfang übernahm und die trefflichen Berichte des Treffens schreibt, die auf den Seiten
des Familienverbandes im Internet nachgelesen werden können.
Anmerkung des Protokollanten : Zu oa. Personenkreis gehört ebenso Inge (Düsseldorf),
die ihren Mann Joachim in jeglicher Hinsicht tatkräftig unterstützt.
Sollte noch jemand Fragen haben, bitte er, sich bei ihm zu melden.
Nach dem Dank für die Aufmerksamkeit folgt ein Hinweis auf eine kurze Pause und das
Musikerduo “ Zwei Vagabunden “.
Klaus ( Protokoll ) nutzt die Gelegenheit und bekräftigt Joachims Ausführungen, benennt
konkrete Vorbereitungsschritte und spricht die Folgen an, wenn die Unterstützung für Joachim
ausbliebe.
Hinsichtlich der einstmals aufgelegten “ Familienbroschüre “ sei er
mehrmals angesprochen worden, ob noch Exemplare vorhanden wären. Leider ist die erste
Auflage vergriffen. Über eine ergänzte Neuauflage müsste zu gegebener Zeit entschieden werden,
wenn genügend Interesse vorläge. Diesbezügliche Wünsche sollten bei Joachim vorgebracht werden.
-
Unterhaltung mit den "Zwei Vagabunden", 17.00 – 18.00 Uhr
Geduldig hatten sie in einem stillen Winkel des Saales, fast unbemerkt, auf ihren Auftritt
gewartet. Auf Zuruf streben die beiden Unterhaltungskünstler aus Rathmannsdorf und
Stolpen mit Elan und Lebensfreude ausstrahlend vor den Präsidiumstisch und setzen ihre
Instrumente Akkordeon, Mandoline, Flöte, Gitarre und Sopransaxophon griffbereit ab.
Dem Vernehmen nach sorgen sie für gesangliche und instrumentale Untermalung bei
Veranstaltungen aller Art z.B. beim Elbhangfest, auf dem Herbstmarkt in Dresden, auf
der Burg Stolpen und dem Rathener Felsenfest sowie in der Neustadthalle oder sogar
heute im Erbgericht in Langenwolmsdorf.
Schnell sind das Eis gebrochen und die Zuhörer zu höchster Aufmerksamkeit animiert.
Aus ihrem reichhaltigen Repertoire alter beliebter Schlagermelodien, Volks – und Heimatlieder,
Folklore und beschwingter internationaler Unterhaltungsmusik kommen in
unterschiedlicher Vortragsform folgende Titel feuerwerksgleich zu Gehör:
- de säck´sche Loreley ( eine Säck´sche Ballade von Lene Vogt ),
- das Lied von der Sonne, weil der heutige Tag verregnet,
- “Renate, Renate, der Chic und Charme gefällt“ zu Ehren von Renate aus Refrath,
- Sing á Lied, wenn …….,
- Lied vom Hochofen ( Hoch auf dem gelben Wagen ),
- Wenn alle Brünnlein fließen,
- Tante Emmaladen in Bad Schandau, was es alles dort so gab in alten Zeiten,
- Forkerline = Mandoline = zartbesaitet,
- Die schönen Frauen haben immer recht,
- Es geht nichts über die Gemütlichkeit,
- im Lausitzer Dialekt “ Gustav´s Loatschen “,
- Schunkelwalzer “ Mis a ra, mis a ra “,
- einen Quickstep – Tanz mit Akkordeon und Sopransaxophon,
- Ich weiß, was Dir fehlt,
- “ Loch in Wand “ im Samba – Rhythmus und
- Ruhe und Gemütlichkeit
Mit dem Lied “ Muß ich denn zum Städtele hinaus “ verabschieden sich die beiden Musiker,
begleitet vom begeisterten Applaus der Zuhörer. Sie wurden ihrem Ruf, der Extraklasse anzugehören,
voll gerecht.
Damit endet das 8. Forker – Treffen offiziell.
-
Ausklang
Joachim beantwortet Anliegen etlicher Fragesteller. Derweil bringen helfende Hände
die Ausstellungsmaterialien in einen transportbereiten Zustand, damit die Arbeit nicht
am Sonntagmorgen erledigt werden muss.
Der Gastraum im Erbgericht wird von den Forkers fast vollständig besetzt. Das Angebot der
Speisen – und Getränkekarte lässt jeden etwas nach seinem Geschmack finden.
Der rege Informations – und Gedankenaustausch findet erst sein Ende als das Sandmännchen
zum Aufbruch mahnt.
Klaus Forker
Protokollführer
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Das 7. Familientreffen 2008,
fand am Samstag den 30. August im Erbgericht Langenwolmsdorf statt.
Hier die Teilnehmer neben dem Erbgericht
Foto: Matthias Haßpacher
Zu unserem Treffen schrieb die Sächsische Zeitung vom 01.09.2008
in ihrer Ausgabe für Sebnitz

Reichlich Bilder vom 7. Treffen 2008 sehen Sie auf der Homepage von
Langenwolmsdorf und dort
auf der Startseite "Forker-Familienverband traf sich wieder".
Hier nun endlich das lang erwartete Protokoll des 7. Treffens.
PROTOKOLL
über das 7. FORKERTREFFEN
in der Gaststätte "Erbgericht"
zu Langenwolmsdorf
am 30. August 2008
|
|
Teilnehmer
|
|
|
|
Leitung
|
Prof. habil. Dr. Armin Forker (Leipzig)
|
|
Referenten
|
Joachim Forker (Düsseldorf)
Lutz Forkert (Dresden)
Jürgen Forkert (Dresden)
|
|
Kirchenvertreter
|
Pfarrer i.R. Ernst Richter
Kirchnerin Frau Siegrid Bürger
|
Ehrengäste
|
Herr Uwe Steglich, Bürgermeister der Stadt Stolpen
Frau Romy Roch, Chronistin für den OT LWD
|
Presse
|
Herr Matthias Haßpacher, Sächsische Zeitung Lokalredaktion Sebnitz
Herr Robert Forkert (Sohn von Jürgen Forkert) Web-
Master/aktuelle Betreuung von SZ.SEBNITZ@DD-V.DE
|
Kultur / Schule
|
Frau Katrin Barowski (Ehefrau von Ortsvorsteher Jan
Barowski) sowie Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse
der Grundschule Langenwolmsdorf
|
Protokoll
|
Klaus Forker (Lohmar)
|
|
Familien
|
angemeldet bis 21.08.08
entschuldigt gefehlt
ohne Mitteilung ferngeblieben
unangemeldet erschienen
anwesend
|
47
3
5
4
43
|
|
Familienangehörige
|
angemeldet bis 21.08.08
entschuldigt gefehlt
ohne Mitteilung ferngeblieben
unangemeldet erschienen
gesamt anwesend
|
89 Pers.
10 "
9 "
20 "
86 "
davon 10 Kinder
|
Programmpunkte und Ablauf
-
Begrüßung, 14.00 – 14.10 Uhr
Armin ( Leipzig ) heißt die in der Ev. Luth. Pfarrkirche zu Langenwolmsdorf versammelten Forker-Familien
und die Gäste herzlich willkommen. Er äußert einige Gedanken zum
Kirchenbesuch, der im Leben der ortsansässigen Forker einen festen Platz einnahm.
In dem Gotteshaus, das unter Denkmalschutz steht, wurden sie getauft, konfirmiert und getraut. Hinterbliebene
trauerten um die Verstorbenen. Die feierlichen Handlungen begleitete der jeweilige Organist auf der Herbrig
- Orgel, die in ihrer Art nur 9x in der Umgebung von Langenwolmsdorf anzutreffen ist.
Das Gedenken an die Vorfahren soll das Familientreffen einleiten.
Besorgnisse und Hoffnungen im Zusammenhang mit der Instandhaltung des Kirchengebäudes, die sich aus
der Verantwortlichkeit für die Denkmalspflege ergibt, werden ausgesprochen.
-
Gedenken an die Vorfahren, 14.10 – 14.30 Uhr
Pfarrer i.R. Richter intoniert zu Beginn ein Lied, das zum Verweilen im Gotteshaus einlädt.
Entgegen üblicher Gepflogenheiten sind keine Gesangbücher ausgelegt worden. Der
Text der Liedes kann von einer großen Leinwand abgelesen werden, der von Prokifolien
dorthin projeziert worden ist. Den Gesang der Gemeinde begleitet Frau Agnes Rudeck
( Tochter von Pfr. Richter ) mit der Gitarre.
In seiner Ansprache nimmt Pfr. Richter Bezug auf Darlegungen im 2. Buch Mose des Alten Testaments,
die das wechselvolle Leben der Israeliten beschreiben. Die erwähnten
Lebenserfahrungen dieses Stammes würden auch auf die Sippe der Forker zutreffen. Man
wechselte den Lebensraum und ging durch schöne wie auch schwierige Zeiten.
Zwischen Geburt und Tod seien eigentlich alle Menschen unterwegs. Allerdings bedeute
der Tod nicht das Ende, sondern Geborgenheit beim Herrn. Dieser Gesichtspunkt leitet in
das Gedenken an Hans-Georg Forker ( Refrath ) über. Der Ehrenpräsident des
Familienverbandes starb im März 2007, 2 Monate nach Vollendung des 91. Lebensjahres.
Pfr. Richter wendet sich wieder allgemeinen Betrachtungen zu. Viele Gläubige, die
der Hektik der schnelllebigen Zeit unterworfen sind, suchen heutzutage Halt in der Kirche.
Der im Buch Mose erwähnte Bundesschluß zwischen Gott und dem Volk erneuere sich
immer wieder über Taufe und Konfirmation. Es gelte den Bund mit Gott zu bekräftigen
und vielleicht über die Einkehr zur Umkehr der praktizierten Lebensweise zu finden. Die
ebenfalls im 2.Buch Mose angekündigten Wunder habe Gott durch Leben, Sterben und
Auferstehung verwirklicht. Gedanken und Wünsche begleiteten jeden Menschen ständig
durch das Leben.
Ein gesungenes Vaterunser mit dem Kehrreim "Vater, unser Vater, alle Ehre Deinem
Namen; Vater, unser Vater, bis ans Ende der Zeiten, Amen", das Pfr. Richter auf der
Gitarre musikalisch ergänzt sowie der Dank Armins und der geistliche Segen beschließen
die Andacht in der Kirche.
Bei Glockengeläut versammeln sich die Teilnehmer vor der Forker-Gedenktafel, um
der Vorfahren ehrend zu gedenken. Als Gruß werden an der Gedenkstätte ein Gebinde aus
Sonnenblumen und ein Strauß Gladiolen mit Winterastern niedergelegt.
-
Obligatorisches Familienfoto vor dem Zugang zum Kirchgelände, 14.40 – 14.45 Uhr
siehe oben.
-
Gemeinsames Kaffeetrinken, 15.00 – 15.50 Uhr
Das Ehepaar Nestroy sowie flinke Mitarbeiterinnen servieren zügig Kaffee und Kuchen á la carte.
Armin dankt ihnen für die aufmerksame Sorge um das leibliche Wohl der Gäste. Er begrüßt nochmals
alle Anwesenden, insbesondere Birgit aus Adelaide und ihren Lebensgefährten Andrew Fores. Beide
waren aus Australien angereist und befinden sich auf einer Europa – Rundreise. Neugierig auf das
Familientreffen, hatten sie die Termine so abgestimmt, dass sie voller Erwartungen an diesem auch
teilnehmen konnten. Joachim überreicht Birgit ein regionaltypisches Geschenk zur Erinnerung an den
denkwürdigen Besuch.
Armin übermittelt weiterhin Grüße von Paula aus Uruguay.
Anschließend rückt die Vergangenheit in die Gegenwart. Armin schildert den Lebenslauf und das Wirken
des verstorbenen Ehrenpräsidenten Hans-Georg (Refrath) und erwähnt auch die Beiträge dessen Vorfahren
zur Gründung des Familienverbandes und seiner Fort-führung. Der Familienverband verliert mit Hans-Georg
eine Persönlichkeit, die durch Ideenreichtum und Durchsetzungskraft die Geschicke der Gemeinschaft maßgeblich
gestaltete. In das Gedenken an Hans-Georg werden alle verstorbenen Angehörigen der Forker – Familien einbezogen.
Bürgermeister Steglich widmet seine Betrachtungen der Gegenwart mit einem Blick auf künftige Vorhaben.
Er übermittelt die Grüße des Ortschaftsrates und des Ortsvorstehers Jan Barowski, der andernorts Verpflichtungen
wahrnehmen muß.
BM Steglich schätzt die Treue des Familienverbandes, die Treffen regelmäßig in Langenwolmsdorf durchzuführen.
Damit würde ein Beitrag zur Traditionspflege geleistet. Er freue sich, unter den Anwesenden so viele Kinder zu sehen.
Seit dem letzten Forker – Treffen habe es in Langenwolmsdorf einige Veränderungen gegeben. So flossen Haushaltsmittel
in Höhe von 2,4 Mio.€ in die Erweiterung der Mittelschule, die Kirchengemeinde konnte die notwendige Reparatur
des Kirchendachs erledigen und das Denkmal für die Gefallenen des 1.Weltkrieges - die Namen von zwei Forker sind dort
in Stein verewigt - wurde saniert.
Die Einrichtung von Kindertagestätten liege ihm besonders am Herzen und stehe in der Prioritätenliste obenan.
Aus seiner Sicht lohne es sich, die Forker – Treffen weiterhin in Langenwolsdorf zu veranstalten. Er appelliert
an die Zuhörer, die praktizierte Tradidionspflege beizubehalten und wünscht noch einen angenehmen Samstag.
Birgit erhält von ihm eine Chronik der Burgstadt Stolpen.
Armin gratuliert BM Steglich zur kürzlich erfolgten Wiederwahl sowie für die herzliche und engagierte Ansprache.
Besondere Anerkennung erhält Inge (Düsseldorf-Unterbach) für das Anbringen der zahlreichen Stammtafeln.
-
Neues aus der Forker - Familiengeschichte, 15.50 – 16.10 Uhr
Joachim bekennt, das Interesse an der Familienforschung habe sich inzwischen zu einem
Hobby entwickelt, das viel Zeit, Geduld, Hartnäckigkeit und ein hohes Maß an
Zielstrebig erfordert. Er konzentriere sich gegenwärtig auf die Kernfragen "Wie stehen die
Forker-Familien zueinander?" und "Welche Verknüpfungen bestehen?" Er betreibe weder
Genealogie noch Ahnenforschung (Stichworte: Vorfahren / Nachfahren väterlicher- und
mütterlicherseits; ich bezogene Stammtafeln). Er dokumentiere die Nachfahren von
Spitzenahnen in einer Nachfahrentafel, aus der ersichtlich ist "Wo steht die einzelne Person
Forker im Familienverband". Die Unterschiede werden anhand von zwei Schaubildern anschaulich
herausgestellt. Die Nummern auf den ausgehändigten Namensschildern
helfen, sich auf der diesbezüglichen Stammtafel wiederzufinden und feststellen, wie man
miteinander verwandt sei.
Ein Schaubild zeigt früheste bisher gefundene Forker-Vorkommen in Deutschland,
z.B. um Stolpen (14. - 19.Jahrhundert) und in Schlesien (auch Forkert, 1584 Grünberg).
-
Administratives, 16.10 – 16.35 Uhr
Armin erinnert, dass die Aufwendungen für die Arbeit im Familienverband ausschließlich
durch Spenden finanziert werden. Es sei nach drei Jahren wieder einmal an der Zeit, die
Kasse zu füttern. Jürgen ( Seevetal ) habe sich als Sammler zur Verfügung gestellt und
wird die Anwesenden diesbezüglich ansprechen. Die freundliche Ermunterung „ Seid nicht
kleinlich “ führt zu einem ansehnlichen Ergebnis.
Einige Teilnehmer nutzen noch die Gelegenheit, sich an den Stammtafeln zu informieren.
-
Heimatliches Bühnenstück, 16.35 – 17.05 Uhr
Unter der Leitung von Frau Katrin Barowski marschieren 15 Kinder auf die mit Kulissen
ausgestattete Bühne zur Aufführung des Schuleingangsprogramms. Von einer Lehrerkollegin
mit Gitarre begleitet, singt die Gruppe eingangs: „ Wir laden Euch ein zum Ritterfeste;
ihr könnt viel erleben und lernt auch was.“
Nach der 1. Szene, dem Ritterschlag, begibt sich Ritter Kunibert auf eine Reise durch die
Ortsteile Helmsdorf, Rennersdorf, Lauterbach, Stolpen, Heeselicht und Langenwolmsdorf
und erlebt etliche Abenteuer. Die Zuschauer erfahren dabei auch etwas über die Wahrzeichen
der aufgesuchten Ortschaften. In den wechselnden Szenenbildern treten auf ein Pfarrer, ein
Elternpaar, Räuber und Diebe, eine Magd, das Eichhörnchen Knuffi, Steckenpferde
und ein Burgfräulein.
Die Aufführung schließt mit dem Langenwolmsdorflied, dessen Strophen lauten:
Langenwolmsdorf, du mein Dörfchen, mein geliebter Heimatort,
dein vertrauter Name klingt mir im Herzen fort.
Langenwolmsdorf, all mein Fühlen dieses eine Wort umspannt.
Schöner dünkt als du wahrhaftig mir kein Fleck im Land.
Langenwolmsdorf, deine Hügel und dein bachdurchflossenes Tal
ziehen mich aus fremden Landen zu dir wieder jedes Mal.
Langenwolmsdorf, möge Gottes Huld vor Not und Kriegsgefahren
deiner Felder stillen Frieden sowie Mensch und Tier bewahren.
Die jungen Schauspieler und die sie unterstützenden Erwachsenen erhalten für
die Darbietung ausgiebig anerkennenden Beifall. Armin dankt den Akteuren für die
respektable Leistung. Ihnen sei mit wenig materiellem Aufwand ein origineller und
unterhaltsamer Beitrag gelungen.
-
Die Forkerts in Deutschland, 17.08 – 17.20 Uhr
Lutz dankt, auch im Namen von Jürgen, sehr herzlich für die Möglichkeit einige ihrer
Kenntnisse und Erkenntnisse über den Namen Forkert vortragen zu dürfen. Orientierung
hätte ihnen ein Satz auf der Homepage des Familienverbandes gegeben, der besagt, dass
die Stämme der Forker und Furker, der Furkert und Forkert eine gemeinsame Wurzel
haben.
Da bei Jürgen die Wurzel bereits belegt ist, wird er vorrangig auf die Forkert in Deutschland
und der Welt zu sprechen kommen. Er selbst möchte indessen seine ganz persönliche
Suche im Namensdschungel der regionalen Kirchenbücher schildern.
Beide hätten sich vor 17 Jahren nur deshalb kennengelernt, weil sein Name im Dresdner
Rathaus an einer Tür stand. Diese wurde eines Tages von Jürgen geöffnet, der fragte, ob
sie nicht zufällig gemeinsame Vorfahren hätten. Obwohl sie bis zum heutigen Tage keine
finden konnten, sind sie seit jener Begebenheit freundschaftlich verbunden.
Als Bindemittel erwies sich vor allem das gemeinsame Interesse an der Herkunft und Geschichte
des Familiennamens. Er nehme an, das träfe auch in gewisser Weise auf die Angehörigen
des Familienverbandes zu.
Die Suche stieß anfangs auf etliche Hindernisse. In der DDR war Familienforschung wegen
einiger belasteter Begriffe aus dem Dritten Reich, wie "Ahnenpaß" oder "arische Abstammung",
nicht gern gesehen. Da er diesbezügliche Dokumente nicht besaß, war sein
Anhaltspunkt lediglich ein Stück Papier, auf dem geschrieben stand, dass der Urgroßvater
Friedrich Wilhelm Forkert 1850 in Röhrsdorf bei Stolpen geboren wurde. Dieser wäre
wahrscheinlich für alle Zeiten sein Spitzenahne geblieben, wenn es keinen Kontakt zur
Ansprechstelle des Familienverbandes gegeben hätte. Joachim ermunterte und unterstützte
ihn nach Kräften beim Forschen, auch als er noch in Portugal lebte.
Aus 3000 km Distanz startete er damals Anfragen bei Kirchengemeindeämtern. Dort konnten
Namen und Daten der Eltern und Großeltern des Urgroßvaters ausfindig gemacht werden.
Diese lebten einst im Röhrsdorfer Nachbarort Eschdorf. Dort ist der Name Forkert in
der heutigen Schreibweise ab 1799 nachweisbar. Von diesem Jahr abwärts stieß er immer
wieder auf den Konflikt zwischen dem geschriebenen Deutsch und dem gesprochenen
Sächsisch der ländlichen Bevölkerung, der zahlreiche Namensvarianten verursachte. Trotz
der Namenswandel hoffe er, bei der Feststellung der Herkunft weiterzukommen. Nachdenkliche Bemerkungen
zum Thema "Beschäftigung mit den Vorfahren in Gegenwart und Zukunft" beenden seinen Vortrag.
Jürgen´s Manuskript besteht aus zahlreichen Projektionsbildern, die nachfolgende wesentliche
Aussagen enthalten.
Der Ursprung der Entwicklungsgeschichte der Familie Forkert ist auch in Langenwolmsdorf
zu suchen. Beim Jahre 1734 enden die Bemühungen seines Großvaters weitere Vorfahren
zu erkunden. Er hatte herausgefunden, dass die ermittelten Vorfahren aus dieser
Ortschaft stammten und Forker hießen.
Dieser Sachverhalt bekräftige die These, dass die Forker sich zwar unterschiedlich geschrieben
haben, aber letztendlich miteinander verwandtschaftlich verbunden sind.
In Deutschland gibt es 188 Telefonbucheinträge zum Namen Forker und damit ca. 501
Personen mit diesem Namen. Diese leben in 61 Städten und Landkreisen. In Dresden findet
man 31 Anschlüsse; es folgt die Sächsische Schweiz mit 18. Zum Namen Forkert gibt
es in Deutschland 240 Telefoneinträge und erfasst etwa 640 Personen. Diese leben in 88
Städten und Landkreisen. 27 Anschlüsse sind in der Sächsischen Schweiz gemeldet;
Berlin folgt mit 20 und Dresden mit 18.
In der Sächsischen Schweiz und in Dresden leben ca. 260 Forker und Forkert; das sind ca.
22 % aller in Deutschland lebenden Forker-/Forkert-Familien. Im Freistaat Sachsen sind es
ca. 312 Personen und 27%.
Die Forkert haben eine zweite schlesische Linie, die sich von Grünberg über das
Odergebiet, Berlin bis zur Mark Brandenburg zieht. Allerdings sind in Berlin und Umgebung auch
sächsische Forkerts zu finden.
Die Familien Forker / Forkert immigrierten vorzugsweise in die USA und nach Neuseeland.
Hingegen emigrierten über 60 Forker / Forkerts aus Großbritannien.
In den Jahren 1870 bis etwa 1957 kamen die USA–Einwanderer hauptsächlich aus
Deutschland, Schottland und Holland.
Viele Immigranten in Neuseeland und Australien stammen aus der schlesischen Linie.
Als Besonderheiten können genannt werden, eine Peka-Nuß-Art trägt den Namen Forkert,
in Neuseeland gibt es eine Forkert Road und in Dänemark heißt "forkert" = verkehrt.
-
Ausklang
Nicht wenige Stimmen bekunden, das Familien – Treffen 2008 zähle zu den gelungenen
Veranstaltungen und man freue sich auf die achte Zusammenkunft im Jahr 2011.
Armin dankt allen Beteiligten für die vielfältigen Beiträge, ob aktiv mitwirkend,
unauffällig unterstützend oder geduldig und interessiert zuhörend. Wer nicht dabei
war, habe etwas versäumt.
Er hofft, dass alle gesund bleiben und wünscht sichere, glückliche Heimkehr.
Frau Roch ermuntert zum Seßhaftwerden in Langenwolmsdorf.
Birgit macht aufmerksam, dass die Stadt Adelaide den Feiern zum 175jährigen Bestehen
entgegensieht.
Das Treffen endet offiziell um 17.25 Uhr.
Klaus Forker
Protokollführer
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Das 6. Familientreffen 2005,
fand am Samstag den 03. September im Erbgericht Langenwolmsdorf statt.
Aufstellung zum Gruppenbild - vor dem Friedhofsportal Langenwolmsdorf.
Foto: Matthias Haßpacher
Zu unserem Treffen schrieb die Sächsische Zeitung vom 05.09.2005

Schauen Sie doch mal auf die Homepage von
Langenwolmsdorf und dort
unter "Zurückgeblickt" Forker-Treffen 3.9.2005!
PROTOKOLL
über das 6.FORKERTREFFEN
in der Gaststätte "Erbgericht"
zu Langenwolmsdorf
am 03. September 2006
|
|
Teilnehmer
|
|
|
|
Leitung
|
Hans-Georg Forker (Refrath)
|
|
Referenten
|
Joachim Forker (Düsseldorf)
Prof.Dr.habil Armin Forker (Leipzig)
|
|
Kirchenvertreter
|
Pfarrer Herr Fritjoph Weber (Pfarrbezirk Stolpen)
Kantor Herr Erik Sirrenberg
Kirchnerin Frau Siegrid Bürger
|
Ehrengäste
|
Herr Uwe Steglich, Bürgermeister der Stadt Stolpen
Herr Jan Barowski, Ortsvorsteher des OT LWD
Frau Romy Roch, Chronistin für den OT LWD
|
Porzellanmalerei
|
Frau Sybille Forkert, Dresden
|
Presse
|
Herr Daniel Spittel, Sächsische Zeitung
Herr Heiko Roch, Sächsische Zeitung, Lokalteil Sebnitz
|
Kultur
|
Frau Birgit Lehmann und Herr Frank Müller des Ensembles "Dresdner Originale"
|
Protokoll
|
Klaus Forker (Lohmar)
|
|
Familien
|
angemeldet bis 15.08.2005
anwesend
|
46
49
|
|
Familienangehörige
|
angemeldet bis 15.08.2005
entschuldigt gefehlt
ohne Mitteilung ferngeblieben
unangemeldet erschienen
gesamt anwesend
|
85 Pers.
14 "
8 "
23 "
86 "
davon 7 Kinder
|
Programmpunkte und Ablauf
-
Andacht durch Herrn Pfarrer Fritjoph Weber, 14.02 – 14.24 Uhr
In wechselnder Folge stimmen das Lied “
Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, dein HeiligGeist
du zu uns send, mit Hilf und Gnad er uns regier und uns den Weg
zur Wahrheit führ “ und der Psalm “ Der
Herr hält Treue ewiglich “ auf die Andacht
ein.
Der Geistliche stellt anschließend fest,
es sei eine gute Sitte, das Familientreffen mit einer Andacht
zu beginnen, gemeinsam zu singen, Gottes Wort zu
hören und miteinander zu beten. Leider
werde der Gesang nicht bis zum Schluß der Andacht vom
Orgelspiel begleitet
werden können. Die Organistin ist erkrankt und der sie
vertretende Kantor muß
vorzeitig gehen, um seine ursprüngliche Verpflichtung auch
noch wahrzunehmen.
Pfarrer
Weber begrüßt die 89 anwesenden
Personen als “ Liebe Familie und Gemeinde", die
eigentlich einen Eintrag in das
Guinessbuch der Rekorde beantragen könnte. Wohl nicht wegen
der Anzahl der
Familienmitglieder – da gäbe es noch weitere in der
Größenordnung – aber unter
dem Gesichtspunkt der weltweiten Verbreitung. Immerhin sind und waren
Forkers
ansässig in Irland, Schottland, Nord-und Südamerika
sowie in Deutschland und
schon 1554 im Raum Langenwolmsdorf.
Ohne Zweifel begleitete Gott die Forkers
und auch die “ Nicht-Forkers “ stetig auf ihrem
Lebensweg, wo immer sie sich in
der Welt aufhielten. Der
Psalm “ Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiß nicht, was Er dir Gutes getan
hat!“ spricht
die Fakten an und appelliert,
was zu tun ist, wenn bewußt wird, das Geschehen wird von
unserem Gott und Herrn
mitgestaltet. Der
Satz spreche davon, dass Menschen
Gott loben und er ihnen etwas Gutes tut. Ursache und Wirkung
könnten aber auch
in umgekehrter Reihenfolge betrachtet werden,
nämlich
Gott wird für uns tätig; wir danken und loben ihn
dafür.
Wir tun solches, weil
wir
ihn als Ursprung und Herkunft
erkennen. Schwindet diese Erkenntnis, versiegen auch Dankbarkeit und
Lob. Der
Psalm rufe auf, die Vergeßlichkeit auf keinen Fall zu
pflegen.
" Was Gott getan
hat “ auf heute
und hier angewendet bedeutet: Er hat generell Leben
geschenkt, den Bestand der
Familie gewährleistet und zum Erhalt des Namens Forker
beigetragen sowie
Vorhaben derart beeinflußt, dass sich die Forkers alle drei
Jahre in
Langenwolmsdorf treffen. Das seien Fakten, die vom Wollen bestimmt sind
und
über die man sich freuen kann. Gott wird alle Anwesenden bis
zum 7.Treffen
begleiten und auf diesem Weg in die Zukunft die Sinne schärfen
für alles,
worauf die Forkers stolz sein können und wofür sie
dankbar bleiben dürfen, eben
als besondere Familie.
Amrit ( Leipzig ) singt, vom Kantor instrumental unterstützt,
eine Arie aus dem Stabatmater des
italienischen Komponisten Giovanni Batista Pergolesi ( 1710 –
1736 ), eines der beliebtesten geistlichen Werke des 18.Jahrhunderts. Es ist ein
vertontes Gedicht auf die Gottesmutter in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn.
Das Gebet enthält den Dank an den treuen Gott, dem etliches zu verdanken
ist, z.B. das sichere Geleit zum Veranstaltungsort, den
Familiensinn und das Bewußtsein für die
Gemeinschaft. Dazu wird die Erwartung
ausgesprochen, unversehrt zu den Wohnorten heimzukehren sowie auf das
weitere
Tun des Herrn und Schöpfers gespannt zu sein.Und weil es uns
zur Zeit
persönlich gut gehe,
bezieht Pfarrer Weber die vielen namenlosen und unschuldigen Opfer des
Hurrikan “ Kathrina " in
New Orleans,
USA sowie die selbstlosen Helfer in das Gebet ein. Gott kenne die Not
und auch,
was freudig stimme. Dem Gebet folgen
Vaterunser und der Segen.
Zum Abschluß
singt die Gemeinde aus der Rubrik “
Lob und Dank “ die Strophen 4 und 5 des Liedes “
Lobe den Herrn ........".
Die Kollekte ist
für die Reparatur des Kirchendachs
bestimmt.
-
Begrüßung durch Hans–Georg Forker 14.25
– 14.30 Uhr
Hans–Georg dankt Pfarrer Weber aus vollem Herzen für die
würdige Gestaltung der Andacht und die
zum Nachdenken
anregenden Worte der Ansprache. Sodann heißt er die kurz nach
Beginn eingetroffenen Herrn
Bürgermeister Steglich sowie Herrn Ortsvorsteher
Barowski
herzlich willkommen. Er
erläutert, warum sich die Forker
regelmäßig alle 3 Jahre in Langenwolmsdorf treffen,
und welche Gründe die
Teilnehmer motivieren, eine weite Anreise auf sich zu nehmen.
Triebfeder sei
wohl der Wunsch, anhand der zahlreichen vorhandenen Unterlagen
Einzelheiten
über die Abstammung bis zu den Spitzenahnen
zurückzuverfolgen, um vorhandene
Kenntnisse zu ergänzen oder sich ganz ungezwungen mit
Verwandten zu treffen, um
Neuigkeiten auszutauschen, Erinnerungen wachzurufen bzw. über
das seit dem
letzten Treffen Erlebte zu reden. Natürlich sei man insgeheim
auch neugierig,
was Joachim bei seiner Forschungstätigkeit wieder entdeckt
haben mag.Wie
kommt man in so eine Gemeinschaft hinein
? Hans –Georg erinnert an das Gedicht von Hansgeorg Stengel (
nachzulesen im
Protokoll des 5. Familientreffen ), dessen Erkenntnis lautet: Man werde
irgendwann hineingeboren und irgendwo aufs Lebensgleis gestellt.
Geburt und
Tod wären schwerlich abzuwenden, doch was dazwischen liegt,
bestimme der / die
Daseiende selbst. Ziehe
man die niedrige Lebenserwartung in
zurückliegenden Jahrhunderten heran, so wären die
Forker zu ihrer Zeit mit 50
Lebensjahren immerhin recht alt geworden. Heutzutage stelle das
Erreichen des
80. Lebensjahres keine Seltenheit mehr dar. Zum
Wert der Familie habe sich bereits schon
der Schriftsteller Erich Kästner mahnend
geäußert, denn seine Erkenntnis
beschrieb er mit den Worten: „ Denn ohne Vorfahren
wäre man im Ozean der Zeit
wie ein Schiffbrüchiger auf einer winzigen und unbewohnten
Insel ganz allein –
mutterseelenallein, großmutterseelenallein,
urgroßmutterseelenallein.“
Hans-Georg richtet besonderen Dank an
Joachim für seinen hohen persönlichen Einsatz bei der
organisatorischen
Vorbereitung des Treffens und dankt im weiteren auch allen Anwesenden
für ihr
Kommen.
-
Ehrung der Vorfahren durch Pfarrer Fritjoph Weber 14.35 – 14.40 Uhr
Unmittelbar nach dem Gedenken versammeln
sich die Kirchenbesucher vor der Gedenktafel der Forkerfamilie, die
anläßlich
des 5.Familientreffen an der Friedhofsmauer neben dem Durchgang zum
Pfarrhaus
angebracht worden war. Unterhalb der Tafel zieht ein frischer
Blumenstrauß die
Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich. Die Kirchnerin Frau Siegrid
Bürger
hatte einen Strauß Astern spendiert und mit dieser herzlichen
Geste die Stätte
der Ehrung mit einem herbstfarbenfrohen Tupfer versehen.
Hans – Georg, Joachim, Armin und Klaus legen
ein kunstvoll arrangiertes Sonnenblumengesteck
oberhalb der Tafel auf die
Friedhofsmauer. Pfarrer
Weber hebt in seiner Würdigung die
Bescheidenheit der Vorfahren hervor, einen schlichten und einfachen
Lebenswandel gepflegt zu haben. Er fragt dann, wer wohl die Namen der
inzwischen 4800 ermittelten Namensträger Forker kenne oder
sogar nennen könne. Sodann
erinnerte er, dass vor zwei Jahren
Helmut verstarb, der Letzte in Langenwolmsdorf lebende Forker.
Die
Andacht endet mit der Erteilung des
kirchlichen Segens.
-
Fotografieren 14.40 – 14.45 Uhr
Aufstellung zum Gruppenfoto auf dem
ansteigenden Weg zum Friedhofseingang. Zahlreiche Fotografen geben
sich
redliche Mühe das Ergebnis eigner Regieanweisungen oder auch
zugerufene Wünsche
auf den Film zu bannen oder auf digitale Datenträger zu
speichern.
-
Gemeinsames Kaffeetrinken, Beginn 15.00 Uhr
Familie Nestroy und Mitarbeiter schaffen
zügig die gewünschten Getränke und
Kuchenportionen
zu den nunmehr
kaffeedurstigen Teilnehmern.
Joachim setzt die am Vormittag begonnenen Tätigkeiten zum Programmpunkt
"Auskünfte und Registrierungen zu Vorfahren und Nachkommen aus/in unserer
Computer-Datenbank" fort. Die Forkers nutzen das Angebot, wann immer es der
Programmablauf gestattet. Familienstammbäume werden an großflächigen
Schaubildern aufgezeigt, vorhandene Informationen auf dem Bildschirm des
mobilen Rechners präsentiert und Dateien durch neue Informationen ergänzt.
Bürgermeister
Steglich erhält die
Gelegenheit, Grußworte an die Zuhörer zu richten. Er
wählte diesen Zeitpunkt,
da das Gedenken an die Vorfahren in der Kirche seinen vorgesehenen
Verlauf
nehmen sollte.
Für
ihn sei es schon Tradition, zu der großen
Forkerfamilie zu sprechen. Er nehme gern an den Veranstaltungen teil.
Seine
Hoffnungen und Wünsche sähe er erfüllt, wenn
die Bindung der Forkers an
Langenwolmsdorf noch recht lange erhalten bliebe. Er regt an
– sofern es der
Aufenthalt der Besucher erlaube – sich am fröhlichen
Treiben der gerade
eröffneten Festwoche zu beteiligen, die insbesondere dem
Kindergarten und der
Feuerwehr gewidmet ist. Ortsvorsteher Barowski grüßt
auch im Namen des
Ortschaftsrates und betont, Langenwolmsdorf sei ein sehr lebendiges
Dorf,
dessen Aktivitäten es verdienten, europaweit auf sie
aufmerksam zu machen
und für einen Besuch des Dorfes zu werben.
Herr Steglich und Herr Barowski verlassen die
Kaffeerunde nach etwa einer Stunde, weil sie noch andere
repräsentative
Pflichten wahrnehmen müssen.
In der Sächsischen Zeitung soll in den nächsten Tagen ein Bericht über das
Familientreffen erscheinen, dem die Redaktion auch ein Foto mit dem ältesten
und jüngesten Teilnehmer beifügen will. Ein eigens dafür angereister
Fotograf macht Aufnahmen von Hans-Georg (89), der stolz und behutsam Leonie
Sophie aus Berlin (5 Monate) im Arm hält. Beide blicken vielsagend in die
Kamera, der Senior großväterlich wohlwollend, der jüngste Sproß kindlich
zutraulich.
-
Bericht über Aktivitäten seit dem letzten Treffen
durch Joachim Forker 15.25-15.35 Uhr
Das Hauptaugenmerk war gerichtet auf die
Suche nach weiteren Vorfahren in den Nachbarorten
Langenwolmsdorf´s, vor allem
für die vielen noch anzubindenden Zweige.
Die Arbeit werde allerdings zunehmend
schwieriger, da die knapp besetzten Pfarrämter kaum noch Zeit
für
Auftragsforschungen hätten. In einigen Orten fehlten
außerdem frühe Dokumente,
die während des 30jährigen Krieges oder
Bränden, z.B. die Kirche in
Schmiedefeld, vernichtet wurden. Somit sind weitere Vorfahren der
Zweige aus
den Nachbarorten kaum noch zu ermitteln.
Derzeit beschäftige ihn die Prüfung des
Telekommunikationsverzeichnis „ Das Telefonbuch“
der Deutschen Telekom AG. Die
regionalen Bände dienten als wertvolle Quelle bei der Suche
nach weiteren
Forker – Anschriften.
Joachim
wiederholt seine Bitte, ihm
Anschriften-änderungen als auch Personenstandsveränderungen wie
Eheschließungen, Geburten und Todesfälle umgehend
mitzuteilen. Darüberhinaus
stellt er die Frage, ob der 3jährige Turnus der Treffen
beibehalten werden
soll, oder eine Mehrheit längere Abstände
befürworten würde.
Zu den beim 5.Treffen gespendeten Beiträgen
führt er aus, ein Großteil entfiel auf die beim
selben Treffen
enthüllte
Ehrentafel und den noch heute zu erwartenden Kulturbeitrag.
Weitere Aufwendungen
galten den Einladungen. Angeschrieben wurden 270 Anschriften; von den
beigefügten Antwortkarten kamen 52
zurück.
Somit seien die Forkers heute mit dem Hauptstamm und 9 Zweigen
vertreten.
Die Auswertung der
Rückäußerungen ergab, 75 % favorisierten
einen Kulturbeitrag, lediglich 45
% wünschten zu tanzen. Auf der Grundlage dieses
eindeutigen Votums werden uns später historische
Persönlichkeiten überraschen. Auf das
Tanzvergnügen muß leider verzichtet
werden.
Zum Schluß seiner Ausführungen appelliert
Joachim, die weitere Arbeit zum Wohle des Familienverbandes wie bisher
durch großzügige Spenden zu unterstützen.
Der Appell verhallt nicht ungehört im Saale.
Die spätere Sammlung erbringt einen Betrag in Höhe
von einigen Euro.
-
Edles Kunsthandwerk aus Sachsen vorgestellt von Sybille Forkert aus
Dresden" 15.35– 15.40 Uhr
Handbemalte Porzellane waren schon immer
besondere Geschenke für besondere Anlässe und
stilvolle Zeugnisse des
Kunsthandwerks von Sachsen, wo 1708 in Dresden das
europäische Porzellan
erfunden und die europäische Porzellanmalerei
begründet wurde.Diese
Tradition werde in ihren
Handwerksbetrieb fortgesetzt, erklärt die Manufaktur-
Porzellanmalermeisterin,
Frau Sybille Forkert, aus Dresden.
Sie bemale Weißporzellan namhafter
deutscher und französischer Hersteller in fast allen Genres.
Dazu
gehörten klassische Blumendekors und
aufwendige Watteaumalereien, aber auch Vogel – und
Insektenmotive, Jagd – und
Wildszenerien, Ming-Drachen, Familienwappen oder Malereien in der Art
des sächsischen Romantikers Ludwig Richter.
Skurril bemalte Tierfiguren sind beliebte
Sammelobjekte geworden.
Anhand mitgebrachter Teller und Wappenschilde
mit dem Forkerwappen können sich die Betrachter von der hohen
Qualität der
Arbeiten überzeugen.
Wer ein derartiges Kunstwerk erwerbe, besitze
mit Sicherheit ein Unikat.
Die gezeigten kostbaren Stücke führen zu
Gesprächen zwischen Kaufinteressenten und der
Künstlerin.
-
Die schottische Farquharson – Geschichte vorgetragen von
Armin Forker 15.40– 16.05 Uhr
Armin hat seinen Beitrag auf die Unterthemen
„ Clan am Fluß Dee “ und „
Stoffe machen Geschichte
“ begrenzt. Mit eingeschlossen ist eine kritische
Hinterfragung einiger Gesichtspunkte.
Eingangs stellt er fest, unsere mutmaßlichen
Vorfahren, die Farquharson´s und Farquhar´s, haben
wahrscheinlich vor Mitte des
16.Jahrhunderts eines der schönsten gegenwärtigen
europäischen Reiseziele
aufgegeben: Schottland.
hätten sie hinter sich gelassen und
auf dem Seewege über die Ostsee oder den Atlantik sich den
Festländern
zugewandt.
Familientradition,
Burgen, Schlösser, ein
Land zwischen der Nordsee und dem Atlantik, stolz wie kein zweites im
späteren
Britischen Empire, tauschten sie gegen eine neue Heimat in Ost- und
Mitteleuropa sowie in Nord – und Südamerika.
nach Schottland gewann.
Die Zuhörer erfahren
Näheres über Schloß Balmoral, der
Sommerresidenz der britischen Königsfamilie,
und andere Sehenswürdigkeiten.
Erstaunen hätte allerdings
hervorgerufen, daß den Schotten der Name „
Farquhar “ als „ Forker “ genauso
geläufig von der Zunge ginge als wäre man in
Deutschland.
Stichworte „ Balmoral “ und „ Farquhar
“
führen zielsicher in eine bestimmte Talweitung des Flusses
Dee unweit von
Aberdeen, in der wunderbaren Grampian – Region, zwischen der
Stadt Ballater
und dem Schloß Balmoral, die dem Farquhar – Clan
als Siedlungsgebiet
zugeordnet wird.
Armin geht nun näher auf den Begriff „ Clan “
ein. Der Clan sei vergleichbar mit einer Großfamilie, die
sich durch Symbole
und Zeichen von anderen unterscheidet und einem Oberhaupt, genannt
Chief,
geführt wird. Erstmals erwähnt werden Clans im
12.Jahrhundert. Schon damals
trugen die Bewohner des Hochlandes zur Unterscheidung die buntkarierten
Wolltücher mit dem Tartan ( taatn ) bezeichneten Muster. Alle
Mitglieder des
Clans führten den Namen des Chiefs, auch wenn sie mit ihm
nicht blutsverwandt
waren. Die Mitglieder eines Clans befolgten einen Ehrenkodex, und die
Männer
waren Krieger, die ihre Herden unter Einsatz des Lebens verteidigten.
Schottische Tartanstoffe – in Ballen gehandelt –
sind durch eingewebte Farb –
Karomuster gekennzeichnet, die einem diesbezüglichen Clan
zugeordnet sind. Das
Muster gilt nicht nur für den Kilt, sondern auch für
Schals und Krawatten. Die
Tracht wird vervollständigt durch einen Ledergürtel,
Kniestrümpfe, besonderes
Schuhwerk, eine Felltasche und einen Dolch. Bei festlichen
Gelegenheiten trägt
man eine reich verzierte Weste. Heutzutage umfasse die Farb –
Karo – Muster-Kollektion 150 Varianten. Auch für die
Farquharson´s und Farquhar´s ist ein
spezielles Muster überliefert.
Die schottische Gebirgsregion am Fluß Dee
ähnelt der thüringischen Landschaft. Einige unserer
mutmaßlichen Vorfahren
verließen diese Heimatgefilde bereits im 16.Jahrhundert.
Offenbar den
zahlreichen Fehden und Auseinandersetzungen
überdrüssig, wanderten sie über die
Ostsee vor allem nach Polen und in das Baltikum aus.
Auswanderungsbewegungen
könnten auch durch
die 1542 – 1560 in Schottland stattfindende
Reformation ausgelöst worden sein, als der Calvinist John Knox
die
presbyterianische Church of Schottland gründete, die zur
Staatskirche wurde.
Viele Einwohner katholischen Glaubens - mit dem Wechsel nicht
einverstanden –
verließen daraufhin das Land.
Armin nennt ein weiteres geschichtliches
Ereignis, das für die Schotten zu einschneidenden Folgen
führte. Nach der verlorenen Schlacht bei Culloden auf dem
Moor nahe Inverness am 16.April 1746
gegen die Engländer, die auch bestens ausgebildete
hannoveranische Truppen einsetzten, mußten die Schotten ihre Identität
aufgeben. Sie wurden teilweise
brutal unterdrückt, durften weder ihre Sprache sprechen noch
ihre clanbezogene
Kleidung tragen. Die tristen
und perspektivlosen Lebensumstände
zogen weitere Auswanderungswellen nach sich.
Erst seit der Anerkennung im viktorianschen
Zeitalter vor etwa 150 Jahren trat eine Lockerung des Diktats ein und
die
schottische Geschichte konnte erforscht werden. Doch es waren
erhebliche Lücken
entstanden. Vieles ist nicht belegt. Wenn die Schottenstoffe mit einem
bestimmten Muster und einer bestimmten Farbzusammenstellung
für einen
bestimmten Clan heute überall in Schottland angeboten werden,
so stützt man
sich auf alte Zeichnungen, soweit sie überliefert sind. Man
bemühe sich zwar emsig
um seriöse Traditionspflege, doch der Einfluß der
gewinnbringenden Vermarktung
und des Tourismus spielt auch in Schottland eine wesentliche Rolle.
Zur Ansiedlung
von
Schotten im hiesigen damals noch katholischen und dem Meißner
Bischof unterstehenden
Stolpener Raum merkt Armin an, gegen diese Annahme des
Familienverbandes
erheben einige deutsche Historiker Einwände. Solche
Zufälle und Einmaligkeiten
seien im geschichtlichen Ablauf nicht belegt, außerdem
gäbe es keine
urkundlichen Aufzeichnungen darüber. Eines mache sie jedoch
kleinlaut: Unser
Namensbezug. Er ist einmalig
ortsbezogen und nicht etwa vom niederdeutschen
„ forke “ = Gabel abgeleitet.Denn
alle auf der Welt ansässigen deutschen
Forkers
kommen aus Langenwolmsdorf. Zweifel könnten dennoch
genährt werden,
da von den mutmaßlichen schottischen Einwanderern keinerlei
Reste ihrer Sprache oder Gebräuche überliefert sind.
Wann und warum schottische
Farquahrs hier in Langenwolmsdorf siedelten ist ebenso
ungeklärt wie ihr
Weg von Schlesien bis hierher.
Es bleibt also noch genügend zu erforschen.
-
Dankesworte von Jürgen aus Seevetal 16.05 – 16.10 Uhr
Jürgen
meint, es sei nun endlich mal an der
Zeit, dem Präsidium Lob und Anerkennung für das
intensive Wirken und die
Protokolle auszusprechen. Die geleistete Arbeit verdiene es, vor einem
großen
Auditorium besonders gewürdigt zu werden. Es sei ihm ein
Herzensbedürfnis
hierbei die Initiative zu ergreifen. Seine Gedanken und Worte finden
bei der
Zuhörerschaft positive Resonanz und bei den so herzlich
Angesprochenen
dankbare Aufnahme.
-
Kultureller Beitrag durch das Ensemble „ Dresdner Orginale 16.35
– 17.45 Uhr
Gewandet in die Kleidermode zur Zeit August
des Starken betreten eine Dame und ein Herr würdevollen
Schrittes den Saal. Man
sieht den Beiden an, sie verkörpern die höhere
Gesellschaftschicht, die am
Hofe des Sachsenkönigs Dienste anbot, unablässig
versuchte Einfluß zu gewinnen
oder dem Herrscher einfach nur gefallen wollte.
Die Dame bricht das Schweigen, nach dem beide
das Publikum eingehend betrachtet haben. Adel verpflichte, teilt sie
mit fester
Überzeugung den staunenden Zuhörern mit. Deshalb sei
die Reichsgräfin Anna
Constantia von Cosel geneigt, Euch Audienz zu gewähren,
Einblicke in die
sinnfrohe, barocke Zeit am Hofe zu geben und nicht mit Wahrheiten,
Hintergründen und Amüsement zu sparen. Ihr Begleiter,
Generalleutnant und Baron
Friedrich Wilhelm von Kyaw – Festungskommandant von
Königstein und Stolpen –
stimmt der Ankündigung in respektvoller Haltung schweigend zu.
Es folgt ein abwechslungsreicher Reigen
kecker Sprüche, fröhlicher Liedlein –
teilweise im Duett in sächsischer Mundart
und deutscher Hochsprache – , amouröser Bonmots,
amüsanter Schwänke und
geistvoller Dialoge. Zum Beispiel könne ein barockes
Ankleidezimmer als
Ersatzteillager bezeichnet werden oder die Elbe als Canale Grande.
August der
Starke liebte mehrgleisig, es ging zu wie auf einem Verschiebebahnhof;
zusammengefaßt, eine erheiternde Rotation. Die
Zuhörer werden mit den Aufgaben
einer Mätresse vertraut gemacht.
Zu Gehör kommen bissige Aphorismen von Georg
Christoph Lichtenberg, und es werden die damaligen Zustände
bei Hofe auf die Gegenwart übertragen.
Zuweilen werden die Zuschauer in das
Geschehen mit einbezogen. Der Einsatz eines gedrechselten
Potentiometers, das
den Grad der Leidenschaft messen kann, und die Verteilung des
potenzfördernden
Krautes „ Thymian “ lösen heitere
Reaktionen aus.
Die Darsteller Frau Birgit Lehmann und Herr
Frank Müller brillieren in ihren Rollen mit gewinnendem
Charme, sprudelndem
Witz, profundem Wissen, herzhaften Humor und hohem schauspielerischen
Können.
Sie verstehen es, Tradition und Moderne auf das Trefflichste
miteinander zu
verbinden und die Zuhörerschaft bestens zu unterhalten.
So geizt denn das
Publikum auch nicht mit dem Brot der Künstler. Beiden Akteuren
wird reichlich
herzlicher Applaus gespendet.
-
Tanz
Der in der Einladung aufgeführte
Programmpunkt entfällt aus den im Bericht von Joachim
genannten Gründen.
-
Ausklang
Ein oft zitierter Rat lautet, wenn es am
schönsten ist, sollte man gehen. Dieser Devise folgen
zahlreiche Forkers.
Diejenigen, für die der Abend gerade erst angefangen hat,
finden sich in zwei
Gruppen zusammen. Die eine bleibt am Orte des Geschehens
seßhaft, die andere sucht
die Gasträume im Erdgeschoß auf. Das Erlebte liefert
genügend Gesprächsstoff.
Bereitwillige Helfer unterstützen das
Zusammenpacken der genealogischen Präsentationsunterlagen.
Armin dankt den noch anwesenden Mitgliedern
des „ Vorbereitungsgremiums “ für die
wiederum hervorragend gelungene
Veranstaltung. Gegen 22.00 Uhr mahnt das Sandmännchen zum
Aufbruch.
Klaus Forker
Protokollführer